Grüezi und willkommen auf der Website von Jakob Meier, Rebbau mit Eigenkelterung. Ich bin Meiers Frau Kathrin, und ich möchte Ihnen etwas über meinen Mann und seine Arbeit erzählen.

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Der Weinbauer

Mein Mann hat den Betrieb im Jahr 1992 vom Vater übernommen, gleich nach seiner Ausbildung zum Winzermeister und zum Weinküfer. Während der Winzer den Reben schaut und als Ziel saubere und gesunde Trauben vor Augen hat, kümmert sich der Weinküfer um alles, was anschliessend im Keller passiert - wo der Traubensaft zu Wein wird und schliesslich in etikettierten Flaschen zum Verkauf bereit steht. Der Weinküfer hat also nichts mit Dauben und Spundlöchern zu tun, wie viele meinen (unter anderen ich, bevor ich Meier kennengelernt habe).

So macht Meier im jährlichen Kreis rund um die Reben und den Wein alles selber. Wein aus einer von Meiers Flaschen ist also zu hundert Prozent sein Ding und ist nie weiter gereist als von Berlingen nach Berlingen - oder vom Rebberg in Eschenz nach Berlingen.

Wir sind Mitglied der Schweizerischen Vereinigung der selbsteinkellernden Weinbauern.

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Die Familie

Meier hat sich für den Beruf des Winzers entschieden, weil das Rebenhandwerk in der Familie schon seit Jahrzehnten gepflegt wird. Seine Grossmutter mütterlicherseits, 's Müeterli, behielt den bäuerlichen Betrieb, nachdem ihr Mann früh gestorben war. In Jakob Meier haben die beiden einen Nachfahren gefunden, der ihren Weg weiter beschreitet. A propos Nachfahren: Meier ist nicht nur Weinbauer, er ist auch Papa. Unsere beiden Kinder heissen Seppl und Selma.

Die Weine

Heute bewirtschaftet Meier knapp vier Hektaren Reben. Die meisten stehen an beneidenswerten Lagen mit direktem Blick auf den Untersee. In Berlingen wachsen Müller-Thurgau, Blauburgunder, Pinot Gris und die beiden Bio-Sorten Solaris und Léon Millot. Im Eschenzer Rebberg mit dem kuriosen Flurnamen Entenstall, den Meier im Jahr 2010 kaufen konnte, wachsen neben den traditionellen Sorten Müller-Thurgau und Blauburgunder als Raritäten Gamaret und Grüner Veltliner. Mehr über die Sorten und die Lagen steht in den Weinbeschrieben im Sortiment.

Ökologie

Was zwischen den Reben wächst, ist für ein strammes Traubengut ebenso von Bedeutung wie die Wahl der Traubensorte zur jeweiligen Lage. Am Boden nämlich leben die Nützlinge, die die Schädlinge im Zaum halten. Meier mäht die Reihen alternierend und lässt das Gras somit hoch genug wachsen, um den Nützlingen ein Daheim zu bieten und die gesunde Artenvielfalt zu fördern. Unter anderem damit erfüllt er die Richtlinien des Ökologischen Leistungsnachweises ÖLN (früher: Integrierte Produktion, IP). Die für die europäischen Sorten benötigten Spritzmittel wählt Meier streng ökologisch aus und dosiert lieber zu knapp als zu reichlich.

Rund um die Rebberge wachsen zahlreiche Hecken, die zwar teilweise zeitaufwendig gepflegt werden müssen, dafür aber auch Lebensraum bieten für allerlei Kleingetier. Mit den bereits vor Jahren angepflanzten Bio-Sorten Solaris und Léon Millot bewegt sich Meier hin zu Sorten, die wenig oder gar kein Spritzmittel benötigen.

Alles vegan

Unsere Weine werden seit jeher ohne Eiweiss-Schönungen gekeltert. Sie können daher bedenkenlos von Menschen genossen werden, die sich vegan ernähren.

 

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